Im Dezember 2021 erfuhren Tabiatha und ihr Mann Scott, dass eine Flüchtlingshilfsorganisation in Colorado dringend eine Gastfamilie für eine kürzlich eingewanderte afghanische Familie suchte. Die Familie bestand aus Mutter, Vater, einem vierjährigen Mädchen und einem zweijährigen Jungen mit Autismus, was die Unterbringung in einem Hotel erschwerte.
Mit nur einem Tag Vorlauf empfingen Tabiatha und Scott die Familie in ihrem Haus, das festlich mit Lichterketten geschmückt war. Die Familie, der dieser Brauch unbekannt war, war zunächst von der Helligkeit und der Dekoration überrascht. Als sie jedoch mehr über diese Weihnachtstradition erfuhren, ließen sie sich vom Festgeist anstecken und tauschten am Weihnachtstag sogar Geschenke mit den Paquettes aus. Tabiatha erhielt dabei ein traditionelles afghanisches Gewand. Dieser kulturelle Austausch legte den Grundstein für eine tiefere Beziehung, die sich im Laufe der Zeit entwickeln sollte.
„Wir hatten die Familie und die Kinder schon nach wenigen Tagen ins Herz geschlossen“, erinnerte sich Tabiatha. Besonders die Tochter war von Tabiatha angetan und fasziniert von ihrer Nutzung von Videokonferenzen. Mehr als einmal schaltete sie sich spontan in laufende Zoom-Meetings ein, sehr zur Freude der anderen Graebel-Mitarbeiter, die sie so schnell kennenlernen durften.
Die neue Situation war eine enorme Erleichterung für die Familie. Tabiatha erinnerte sich an einen Abend in der ersten Woche, als der Mutter plötzlich alles bewusst wurde und sie in Tränen ausbrach und sagte: „Wir sind in Sicherheit, wir sind in Sicherheit.“
Kein Wunder, dass sie so empfand. Im Laufe der Zeit erzählte die Familie von ihrem früheren Leben in Afghanistan – von den Gefahren, denen sie ausgesetzt waren, ihrer bemerkenswerten Flucht aus Afghanistan und ihren Hoffnungen und Träumen für ein neues Leben in den USA.
Nach einem achtwöchigen Aufenthalt fuhren Tabiatha und Scott die Familie Anfang 2022 in ihr endgültiges Zuhause. Dort wurden sie von den Freiwilligen empfangen, die bei der Vorbereitung ihrer Wohnung geholfen hatten. Die Familie war überwältigt von ihren Gefühlen und weinte vor Freude und Erleichterung. Gemeinsam mit Tabiatha und Scott sowie allen anderen Freiwilligen, die dies ermöglicht hatten, hieß sie die Familie herzlich in ihrem neuen Zuhause willkommen.
Tabiatha sagte, sie und Scott würden sich, wenn sich die Gelegenheit böte, wieder ehrenamtlich engagieren, um einer Einwandererfamilie in einer ähnlichen Situation zu helfen. „Ich bin stolz darauf, dass wir unsere Komfortzone ein wenig verlassen haben, um dieser wunderbaren Familie zu helfen. Aber wir haben auch selbst sehr viel aus dieser Erfahrung mitgenommen. Unter anderem wurde uns wieder bewusst, wie viele Dinge wir in unserem Alltag als selbstverständlich ansehen.“
Tabiatha schreibt weiterhin SMS mit der Mutter der Einwandererfamilie, und sie und Scott besuchen sie alle paar Wochen, um nach ihnen zu sehen und ihnen so gut wie möglich zu helfen.
Tabiatha kennenlernen
Als 17-jährige Mitarbeiterin von Graebel ist Tabiatha in ihrer Rolle als Director of Account Management ebenso engagiert und leidenschaftlich wie im Einsatz für Menschen, denen es nicht so gut geht wie ihr. Sie verkörpert unser Markenversprechen „Caring Deeply“ und unsere Werte Wahrheit, Liebe und Integrität. Ihre fast zwanzigjährige Karriere im Bereich Global Mobility in verschiedenen Positionen hat ihr gezeigt, wie wichtig es ist, Menschen zu helfen und ihren Kunden und deren Mitarbeitern ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten.
Tabiatha und Scott genießen nun ihren Ruhestand, ihre Kinder sind aus dem Haus, bis auf ihren Neufundländer. Wenn sie nicht gerade arbeiten, verbringen sie gerne Zeit an den Seen Colorados und engagieren sich in ihrer örtlichen Neufundländer-Hundegruppe sowie im Automobilclub Colorado AMC, wo sie auch im Vorstand tätig sind.
