4 Kooperative Ansätze für Einwanderung und Steuern – Am Tisch mit Mobilität
Das Zusammenspiel von Einwanderung und Steuern ist zunehmend komplexer und folgenreicher geworden. Da Unternehmen vermehrt auf flexible und mobile Arbeitskräfte setzen, müssen sie sich in einem sich ständig wandelnden Dschungel aus lokalen Vorschriften, grenzüberschreitenden Compliance-Anforderungen und politischen Änderungen zurechtfinden, die scheinbar über Nacht eintreten können. Diese Entwicklungen im Blick zu behalten, ist nicht nur eine Frage bewährter Verfahren, sondern unerlässlich, um Risiken zu minimieren, Talente zu schützen und einen positiven Return on Mobility zu erzielen.
In einem so dynamischen Umfeld kann kein Team oder keine Abteilung allein bestehen. Erfolg erfordert einen kollaborativen Ansatz, der Mobilitäts-, Rechts-, Steuer- und Personalexperten zusammenbringt und auf deren funktionsübergreifendes Wissen zurückgreift, da sie diese Herausforderungen täglich erleben. Diese Partnerschaften sind entscheidend für die Entwicklung proaktiver Strategien, fundierte Entscheidungen und die Gewährleistung, dass die Belegschaften agil und regelkonform bleiben.
Die heutigen komplexen Steuer- und Einwanderungslandschaften standen im Mittelpunkt einer von Graebels Untersuchungen. insideMOBILITY® AMPLIFIED In den Sitzungen analysierten Führungskräfte und Fachexperten vier Szenarien – zwei zum Thema Immigration und zwei zum Thema Steuern – und erarbeiteten gemeinsam Lösungsansätze für aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Bereich Mobilität. Lesen Sie weiter, um an der Diskussion teilzunehmen und hilfreiche Tools sowie innovative Ideen für ein optimales Steuer- und Immigrationsmanagement in Ihrem Unternehmen kennenzulernen.
Szenario 1: Nicht alle Geschäftsreisen sind gleich.
Trotz Schwankungen im Reiseverkehr erkennen Unternehmen weiterhin den Wert von Geschäftsreisen. Laut der Global Business Travel Association (GBTA) Ausblick auf den Geschäftsreiseindex 202481 % der Teilnehmer gaben an, dass Geschäftsreisen für das Erreichen ihrer Ziele sinnvoll seien.
Angesichts der Häufigkeit von Geschäftsreisen wollen wir ein Szenario im Bereich Einwanderung und Compliance betrachten. Angenommen, zwei Mitarbeiter reisen gleichzeitig nach Großbritannien. Einer ist ein echter Geschäftsreisender und hält sich gemäß seinem Visum für die erlaubten 90 Tage im Land auf. Die Aufgaben des zweiten Mitarbeiters gehen über den ursprünglichen Reisegrund hinaus, da er vom Unternehmen gebeten wurde, ein Projekt für einen zweiten Kunden in Großbritannien zu unterstützen.
Szenario 2: Vom Urlaub zum Problem: Was passiert, wenn Mitarbeiter nicht zurückkehren können?
Man sagt ja so schön: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt … Egal wie sorgfältig ein Unternehmen und sein Mobilitätsteam eine Versetzung planen, es kann immer etwas schiefgehen. Und wenn das passiert, kann das Mitarbeiter in kritische Situationen bringen. Deshalb wollen wir uns ein Krisenmanagement-Szenario im Bereich Immigration genauer ansehen.
Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Land A. Ihr CEO und CFO besitzen Arbeitserlaubnisse für Land A, reisen aber aus beruflichen Gründen in zwei verschiedene Länder. Dort angekommen, stellen sie fest, dass sie nicht nach Land A zurückkehren können und möglicherweise für längere Zeit dort bleiben müssen.
Szenario Nr. 3: Vereinte Front: Eine neue Ära der mobilen Mitarbeiterverfolgung
Steuern sind schon auf persönlicher Ebene kompliziert – doch wenn man die Regelungen anderer Länder hinzunimmt und das Ganze auf Hunderte von Mitarbeitern verteilt, wird die Verwaltung schnell unübersichtlich, insbesondere da sich die Gesetze ständig ändern. Das heißt aber nicht, dass die Einhaltung der Vorschriften unmöglich ist – es erfordert lediglich Zusammenarbeit und die Bereitschaft, sich über die sich ständig ändernden Bestimmungen auf dem Laufenden zu halten.
Die Niederlande sind beispielsweise bei der Integration ihrer Steuer- und Einwanderungsdienste weiter fortgeschritten, was den Datenaustausch zwischen den beiden Behörden erleichtern wird. Dadurch wird es für die Niederlande einfacher zu gewährleisten, dass ausländische Arbeitskräfte sowohl die steuerlichen als auch die Aufenthaltsbestimmungen erfüllen.
Szenario Nr. 4: Von virtuell zu kriminell: Die geheime Seite der Fernarbeit
Heutige Arbeitsplätze bieten Mitarbeitern deutlich mehr Flexibilität und Freiheit als frühere Generationen. Obwohl dieser Ansatz sicherlich Vorteile für das Talentmanagement mit sich bringt, kann er auch dazu führen, dass Mitarbeiter heimlich im Homeoffice arbeiten. Tatsächlich, laut einer Studie, … Topia-UmfrageFast 66 % der Angestellten gaben an, nicht alle Tage, die sie außerhalb ihres Heimatstaates oder -landes gearbeitet haben, der Personalabteilung mitgeteilt zu haben.
Betrachten wir ein Szenario, in dem Einige Mitarbeiter haben in virtuellen Meetings einen Firmenhintergrund verwendet, um ihren Standort zu verschleiern. Wir haben Sie darüber informiert, dass diese Personen, wie anhand ihrer IP-Adressen bestätigt wurde, von einem nicht autorisierten Ort aus gearbeitet haben.
Erkenntnisse in die Tat umsetzen
Die heutige Landschaft in den Bereichen Mobilität, Steuern und Einwanderung ist komplex – aber Sie müssen sich nicht allein darin zurechtfinden. Nutzen Sie die Erkenntnisse aus unserer insideMOBILITY® AMPLIFIED-Session, um Ihre Strategie zu stärken, Ihre Mitarbeitenden zu unterstützen und grenzüberschreitend alle Vorschriften einzuhalten. Haben Sie Fragen oder möchten Sie Ihre individuellen Herausforderungen besprechen? Kontaktieren Sie uns.
